Bauanleitung
WetterCube Fusion bauen
Der WetterCube Fusion ist das große 7-Zoll-Wetterdisplay mit Umweltsensoren, Home Assistant und MQTT. Du brauchst nur ein fertiges Board: Display, Touch und Backlight-Steuerung sitzen fest darauf, es ist keine Verkabelung nötig.
Wichtig: WetterCube ist ein Softwareprojekt. Ich stelle die Software (Firmware) bereit, den Bau machst du selbst: Du kaufst das passende Board (bei WetterCube und WetterCubePlus auch das Display), spielst die Firmware auf und gestaltest dir ein Gehäuse nach deinem Geschmack. Ich versuche, zu den einzelnen Cubes passende Gehäuse anzubieten, aber im Mittelpunkt steht die Software. Fertige Geräte werden nicht angeboten. Kurzanleitungen zum Bau findest du unter Bauanleitung.
In Entwicklung: Fusion und Next sind noch in Entwicklung (Alpha). Mit den aktuellen Versionen können Fehler auftreten.
WetterCube Fusion: nur auf Waveshare-Boards. Die Software läuft gesichert nur auf genau diesen Boards: dem Waveshare ESP32-P4-WIFI6-Touch-LCD-7B und, solange das P4-Board noch nicht unterstützt wird, dem Waveshare ESP32-S3-Touch-LCD-7B. Kombi-Boards mit Display unterscheiden sich von Anbieter zu Anbieter oft in Display, Touch oder Anschlüssen.
Andere Boards werden nicht unterstützt und können Probleme machen. Kaufe deshalb genau die genannten Boards. Sobald weitere Boards zur Verfügung stehen, sollen langfristig auch boardspezifische Versionen angeboten werden; einen festen Termin gibt es noch nicht.
Das brauchst du
| Teil | Typ |
|---|---|
| Zielboard | Waveshare ESP32-P4-WIFI6-Touch-LCD-7B (7", 1024×600, MIPI-DSI; Unterstützung in Vorbereitung) |
| Entwicklungsboard (heute) | Waveshare ESP32-S3-Touch-LCD-7B (7", 1024×600, 16-Bit-RGB, 16 MB Flash, 8 MB OPI-PSRAM) |
| Strom und Flashen | USB-C-Datenkabel (kurz und dick) am Anschluss mit der Beschriftung UART („USB TO UART“), Netzteil mit mindestens 5 V / 2 A |
| Gehäuse | optional, siehe unten |
Aufbau
Das Board wird nicht verdrahtet. Es hat mehrere USB-Anschlüsse. Zum Flashen, für die Log-Ausgabe und für den Strom nutzt du den USB-Anschluss mit der Beschriftung UART („USB TO UART“). Das gilt für das P4-Board und für das S3-Board. Verwende ein kurzes, dickes USB-C-Datenkabel und ein Netzteil mit mindestens 5 V / 2 A.
Wegen Display, Backlight und den Stromspitzen beim WLAN-Senden kann ein schwaches Netzteil oder Kabel zu WLAN-Fehlern oder einem Brownout-Reset führen. Die Ausgabe im Seriellen Monitor (115200 Baud) kommt ebenfalls über den UART-Anschluss.
Firmware aufspielen
- Den Web-Installer öffnen (nur Google Chrome oder Microsoft Edge, wegen WebSerial).
- Das Board mit einem USB-C-Datenkabel am Anschluss mit der Beschriftung UART („USB TO UART“) mit dem Rechner verbinden, „Installieren“ wählen und den Anweisungen folgen.
Achtung: Die Installation löscht den Flash und damit auch Einstellungen und WLAN-Passwort. Wer sie behalten will, sichert vorher in der Web-Oberfläche die Einstellungen.
Wird das Board nicht erkannt? Die BOOT-Taste gedrückt halten, während du das Kabel ansteckst oder RESET drückst, dann loslassen: Das Board ist jetzt im Download-Modus. Nach dem Flashen RESET drücken.
Erste Einrichtung
- Beim ersten Start (oder wenn das WLAN nicht erreichbar ist) zeigt das Display einen Hinweis. Der Cube macht jetzt sein eigenes WLAN „WetterCube-Fusion-Setup“ auf.
- Öffne am Handy (oder PC) die WLAN-Einstellungen, suche in der Liste der verfügbaren Netze nach „WetterCube-Fusion-Setup“ und verbinde dich damit. Meldet das Handy, dass das Netz keinen Internetzugang hat, bleibst du trotzdem verbunden.
- Jetzt öffnet der Browser von selbst das Einrichtungsportal des Cubes. Passiert das nicht, rufe im Browser
http://192.168.4.1auf. - Gib im Portal die Zugangsdaten deines Heim-WLANs ein (Netz auswählen, Passwort eintragen).
- Den Standort (Stadt) eingeben, ohne Umlaute (
Munchen,Koln). - DWD-Region / Bundesland wählen (gilt für Pollenflug und Warnungen).
- Speichern. Der Cube startet neu, verbindet sich mit deinem Heim-WLAN und lädt die Daten. Danach verbindest du das Handy wieder mit deinem normalen WLAN (meist geschieht das von selbst).
Danach ist das Gerät unter http://wettercube-fusion.local erreichbar. Klappt die WLAN-Verbindung beim Start nicht, versucht das Gerät es zweimal, zeigt dann den Einrichtungsmodus und versucht es danach regelmäßig automatisch erneut.
Gehäuse
Ein passendes Gehäuse ist in Arbeit. Eine kostenlose 3D-Druckdatei wird hier nachgeliefert; eine Meldung dazu gibt es im Blog.
Wie es weitergeht
Sprache und Region: Das WetterCube-Projekt gibt es derzeit nur auf Deutsch. Weil die Wetterdaten für Warnungen, Pollenflug und Biowetter vom Deutschen Wetterdienst (DWD) kommen, funktioniert es derzeit auch nur in Deutschland vollständig. Geplant sind eine Übersetzung ins Englische und weltweit nutzbare Wetterinfos, einen festen Termin gibt es noch nicht.